Papageienblog

Praxiserprobte Tipps und Erfahrungen für Papageienhalter und solche die es werden wollen

Eddie allein zu Haus

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Da Nicki ja bei der Tierärztin ist, ist unser Eddie nun allein zu Haus – jedenfalls ohne papageiische Gesellschaft. Uns hat er ja noch.

Wir hatten da schon ein wenig Sorge. Papageien sind ja ausgesprochene Schwarmtiere und auch ein bemühter Mensch ist da kein gleichwertiger Ersatz. Nicki und Eddie sind zwar nicht verpaart, aber gut vergesellschaftet. Sie kommen gut miteinander aus und haben eben noch einen Artgenossen zur Gesellschaft. Tja, Eddie trägt es recht gut. Wir geben uns auch alle Mühe und fahren das maximal mögliche Eddie-Unterhaltungs-Programm. Wannimmer es geht ist jetzt die Tür zum Papageienzimmer offen und Eddie darf sich von Wohnzimmer bis Küche frei bewegen. Diese Freiheit nutzt er auch ausgiebig und scheint es sehr zu genießen. Da hat er zwar immer noch keine Papageiengesellschaft, aber bei zwei kleinen Kindern im Haushalt gibt es immer was zu sehen und da langweilt er sich wenigstens nicht. In guter Papageienmanier sucht er sich immer ein hoch gelegenes Plätzchen, von wo aus er den ganzen Trubel gut im Blick hat ohne so nah dabei zu sein, dass ihn die Kinderaction erschrecken würde. Das finde ich nicht nur für Eddie sehr gut, sondern auch für die Kinder. Würde er sich zu zutraulich an die Kinder heranmachen, hätte ich schon Angst vor Bissverletzungen. Das Risiko besteht hier aber nicht. Dafüt beteiligt sich Eddie wenn er in Stimmung ist aktiv an unserer Kommunikation. Besonders wenn wir am Abendbrotstisch sitzen und uns alle unterhalten, „redet“ er mit. Da wird fröhlich herumgepfiffen und zwischendurch immer mal freundlich „Guten Morgen“ gewünscht.

Eddie bleibt dann auch fast immer die ganze Zeit über bei uns draußen. Wir müssen abens schon selbst daran denken, ihn rechtzeitig in sein Zimmer zurück zu schicken, bevor die Zeitschaltuhr das Licht ausmacht. Der kleine Kerl soll ja schließlich auch noch Gelegenheit zu einem Abendessen haben. Oft kommt er uns auch nach. Wenn ich in der Küche das Abendessen vorbereite sind die Kinder meistens auch dort und oft genug kommt Eddie dann nach und landet auf seinem alten Lieblingsplatz in der Lampe.

Also gibt es zumindest auf der emotionalen Seite Entwarnung – beide Papageien kommen mit der Trennung gut klar.

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