Papageienblog

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Ein ganz normaler Tag in Eddies Leben

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In den letzten Tagen ist nichts Besonderes passiert, also beschreibe ich mal einen ganz normalen Sonntag, wie Eddie ihn zur Zeit erlebt: Wir stehen am Wochenende etwas unregelmäßig auf, je nachdem, wie lange uns die Kinder schlafen lassen. Wenn es noch früh ist, dann wacht Eddie gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit auch erst auf. Ist es etwas später, ist Eddie schon wach und hat schonmal von den Resten des Abendessens gefrühstückt.

Während wir unser Frühstück vorbereiten, wird auch für Eddie Frühstück gemacht – neuer Obstspieß, neue Körner und frisches Wasser. Wenn ich ihm das Frühstück bringe, lasse ich meist gleich die Zimmertür auf, damit er zu uns herauskommen kann. Manchmal ist er genau zu diesem Zeitpunkt gerade beim essen. Dann lasse ich die Tür noch etwas zu, damit er sich noch in Ruhe satt essen kann. Denn wenn Eddie erstmal mit in der Wohnung ist, bleibt er auch erstmal dort.

Meist kommt Eddi auch ziemlich schnell angedüst und landet erstmal auf dem Geländer der Galerie oder dem Deckenventilator. Während wir frühstücken bleibt er auch dort, fliegt mal von hier nach da, redet etwas mit („Guten Morgen“, „Na Ihr beiden“) und genißt einfach die Gesellschaft. Mit zwei kleinen Kindern am Tisch wird wohl auch das zuschauen nicht langweilig.

Nach dem Frühstück kann er dann noch zusehen, wie der Tisch abgeräumt und sauber gemacht wird. Wenn sich danach jeder in der Familie anderen Aktivitäten zuwendet, überlegt auch Eddie, was er nun tut. Manchmal macht er einen Abstecher in sein Zimmer um auch zu essen. Oder er fliegt dort hin, wo er Gesellschaft findet. Das kann weiterhin das Wohnzimmer sein, oder auch die Küche oder irgendeine Tür. Meist lassen wir ihn dort, so lange er „sich ordentlich benimmt“. Das kann schon mal bis zum Mittag sein. Wenn er aber auf die Idee kommt, mit seinem Schnabel das Inventar zu bearbeiten, wird er ein paar mal verwarnt. Da das in der Regel nichts hilft, entscheiden wir dann, dass er jetzt auch mal wieder in sein Zimmer gehen kann. Je nachdem, womit wir gerade beschäftigt sind, können wir eben auch nicht immer aufpassen, dass Eddie keinen Schaden anrichtet.

Über Mittag ist Eddie in der Regel in seinem Zimmer und döst. Dort bleibt er meist bis zur Kaffeezeit. Dann bekommt er wieder Ausgang. Der Nachmittag verläuft dann ähnlich wie der Vormittag Je nachdem was wir vorhaben und wie viel Blödsinn Eddie anstellt, bleibt er teilweise bis zum Abendessen mit im Wohnzimmer. Manchmal verkrümelt er sich auch für eine Weile von selbst in sein Zimmer. Oder er sucht sich ein ruhiges Plätzchen, wo er sich entspannt niederlässt und seine Siesta hält.

Wenn ich das Abendessen für uns vorbereite, wird auch Eddies Essen neu gemacht und in sein Zimmer gebracht. Meist bleibt er aber trotzdem noch bei uns draußen. Unterhaltung scheint wichtiger zu sein als essen. Nach dem Abendessen werden nicht nur die Kinder für die Nacht fertiggemacht, sondern auch Eddie wird in sein Zimmer geschickt. Bis 21:00 Uhr ist über eine Zeitschaltuhr gesteuert noch die Tageslichtleuchtleucht an. So hat er noch etwas Zeit zum Abendessen. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass es bei uns spät wurde und Eddie auch erst gegen 21:00 Uhr in sein Zimmer ging. Damit er überhaupt noch eine Chance zum essen hat, machen wir ihm dann die Deckenlampe an.

Spätestens wenn Abends das Licht ausgeht, endet Eddies Tag. Für die Nacht klettert er fast immer in das Bauer und schläft auf der oberen Stange.

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