Papageienblog

Praxiserprobte Tipps und Erfahrungen für Papageienhalter und solche die es werden wollen

Gelungener Abend

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Heute ist eigentlich gar nichts besonderes passiert – es waren nur alle rundherum zufrieden.  Es war mal wieder Bauerputztag und es hat einfach alles gestimmt: Es war schön hell aber nicht mehr zu warm, die Vögel hatten gute Laune und wir Menschen hatten auch keinen Streß von der Arbeit mitgebracht. Um die Stimmung endgültig anzuheben wurde noch fröhliche Musik ergänzt – in diesem Fall eine Musik von Right Said Fred. Da unsere Vögel zum Glück nicht sehr kunstkritisch sind, können wir Menschen trotz fehlendem Talent dazu beruhigt mitsingen. Spätestens dann merken die Papageien, dass ihre menschlichen Schwarmmitglieder gut drauf sind. In solchen Situationen rocken die Geierchen richtig mit. Sie wippen dann mit den Kopf hoch und runter und es sieht täuschend echt danach aus, also ob sie das im Takt tun. Besonders Eddie pfeift auch aus voller Begeisterung mit.

So hatten die beiden heute erst beim Bauer putzen ihr Unterhaltungsprogramm. Danach durften sie noch mit raus und wir haben im Wohnzimmer weiter rumgealbert. Dazu gehörte natürlich ganz viel mit Nicki zu knuddeln. Außerdem haben Nicki und ich gemeinsam aus dem Fenster gesehen – man muss ja kontrollieren ob Opel noch da ist oder ob es die Amerikaner inzwischen einfach wegverkauft haben – und haben gemeinsam gegen die Scheibe geklopft. Das mag Nicki sehr. Sie reckt dazu immer den Kopf hoch und versucht, möglichst weit oben zu klopfen. Wenn ich sie allerdings höher halte, entspricht das wohl nicht ihren Vorstellungen und sie sieht mich nur irritiert an. Keine Ahnung, was sie sich dabei denkt. Eddie hat das Geschehen wie üblich weitgehend vom Ventilator aus verfolgt. Zwischendurch ist er ein paar Runden geflogen.

Damit der Abend auch wirklich gelungen endete, sind unsere braven Vögel auch recht problemlos in ihr Bauer gegagen. Das ist momentan eher schwierig. Aber heute waren sie nach so viel Entertainment ziemlich hungrig und vielleicht auch etwas müde. Also konnte ich Nicki, die schon auf meiner Hand aus dem Körnernapf futterte, mit leichtem Nachdruck mitsamt dem Napf ins Bauer verfrachten. Dort futterte sie seelenruhig weiter und ich musste nur noch Eddie überzeugen, ihr zu folgen. Der Futterneid wirkt dabei natürlich sehr hilfreich. Tatsächlich rede ich dabei richtig auf Eddie ein: „Abendessen. Geh rein. Marsch, marsch! Reingehen! Eddie geh rein ehe Nicki dir alles wegfuttert! …!“ Eddie weiß auch ganz genau, was ich damit meine, er richtet sich nur leider nicht immer danach. Heute funktionierte das wie gesagt prima und es gab zum Abschluss noch reichlich Lob dafür.

So stellen wir uns alle einen gelungenen Abend vor.

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