Papageienblog

Praxiserprobte Tipps und Erfahrungen für Papageienhalter und solche die es werden wollen

Gesundheitszustand

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Natürlich ist bei unserem gefiederten Schwarm alles wohlauf und putzmunter. Da das bei Papageien leider nicht automatisch bedeutet, dass sie auch kerngesund sind, lohnt es sich, weiterhin das aktuelle Befinden zu protokollieren.

Zunächst zur Aspergillose. Zum Glück sind beide weiterhin absolut beschwerdefrei. Deshalb haben wir uns auch getraut, das inhalieren über die Feiertage etwas zu verschieben. Wir werden erst heute wieder mit der nächsten zweiwöchigen Inhalationsphase beginnen. Da wir über Weihnachten Besuch hatten, war uns klar, dass die Vögel sicher nicht jeden Abend in ihrem Bauer landen würden und unregelmäßiges inhalieren ist nicht viel besser als gar nicht zu inhalieren. Was mir nun nach der etwas längeren Pause auffällt – Eddies Gefieder ist dunkler geworden. Die Tierärztin hatte uns das auch schon gesagt, dass das Gefieder oft heller wird, wenn man durch regelmäßiges inhalieren den Pilzu gut im Zaume hält. Es wird also höchste Zeit.

Dann das Dauerthema Nickis Gefieder: Es ist nicht noch schlimmer geworden, aber auch nicht besser. Um den Hals herum trägt sie unverändert „Federboa“, also nur noch Flaumgefieder, und auch am Rumpf verdecken ein paar übergelassene Deckfederchen nur notdürftig den Flaum. Auch die Beinchen sind recht nackt. Dabei konnte ich aber eine interessante Beobachtung machen, die die Ursachen vielleicht etwas eingrenzt. Wie mit der Tierärztin verabredet hatte ich die Hepeel-Tabletten (zur Unterstützung für die Leber) allmählich heruntergefahren. Als wir soweit waren, dass es nur noch an zwei Tagen in der Woche Hepeel gab (etwa eine Woche vor Weihnachten), begann Nicki deutlich stärker zu rupfen. Nachdem wir uns das ein paar Tage mit angesehen hatten, habe ich wieder regelmäßig Hepeel gegeben. Momentan gibt es jeden Abend eine halbe Tablette in den Wassernapf. Etwa jeden zweiten Abend sorge ich dafür mittels Kunststoffspritze dafür, dass Nicki davon auch tatsächlich eine nennenswerte Menge aufnimmt. Nicki findet das immer ganz toll. Sie schluckt in einem unglaublichen Tempo und ohne viel zu verplempern mindestens 3 ml. Danach beende ich das Ganze weil mir diese Mengen doch etwas unheimlich vorkommen. Siehe da, schon nach einigen Tagen konnten wir beobachten, dass sich Nickis Rupferei wieder auf ihr „normales Maß“ einpendelte. Das heißt dass sie im wesentlichen nur nachwachsende Federn wieder entfernt, aber keinen zusätzlichen Kahlschlag anrichtet. Wir werden daher erstmal mit dieser Dosierung weitermachen und nun nochmals beobachten, ob es irgendwelche Zusammenhänge zwischen inhalieren und rupfen gibt. Wenn nicht, hätten wir das Problem recht gut auf die Leber eingegrenzt und können damit nochmal bei der Ärztin vorstellig werden.

Hoffen wir das Beste!

Ein Kommentar

  1. Pingback: Nicki ist jetzt ein Socken-Adler | Papageienblog

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