Papageienblog

Praxiserprobte Tipps und Erfahrungen für Papageienhalter und solche die es werden wollen

Hilfe im Haushalt

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Nun ja, was man halt so nennt wenn sich eine neugierige Papageiendame an der Hausarbeit beteiligt. Ich kenne ja schon ihre Hilfe in der Küche. Nach so viel hingebungsvoller Unterstützung muss ich dann meistens Dinge tun wie: diverse Futterreste in der ganzen Küche zusammensuchen und entfernen, Spritzer von Wasser oder Saft wegwischen, Löffel vom Fußboden aufsammeln. Da Nicki allen Löffeln dieser Welt den Kampf angesagt hat, ist das für mich eine gute Möglichkeit, mir etwas Ruhe vor diesem Unruhgeist zu verschaffen. Ich ziehe die oberste Schublade vom Küchenschrank etwa 5 cm weit auf. Da drin liegen gleich ganz vorn die Teelöffel. Nicki kennt das nun schon. Sie setzt sich dann immer auf die geöffnete Lade und befördert einen Löffel nach dem anderen auf den Fußboden. Falls man sie nicht auf diese Weise beschäftigt und auch nicht im Auge behält, ist man selbst Schuld. Nicht um sonst sage ich immer, dass es gefährlich wird, wenn Papageien plötzlich ruhig sind. Dann stellen sie nämlich irgendwelchen Unfug an. So war es auch letztens als Nicki meinte, sie müsse eine Tasse wegräumen, die noch auf der Spüle stand. Sie war erfolgreich und hat die Tasse auf den Fußboden geräumt. Nun ist der Henkel ab!

Heute hat mir Nicki auch wieder ganz besonders engagiert geholfen. Ich habe Wäsche zusammengelegt und habe das den Geiern zu liebe auf dem Esstisch im Wohnzimmer gemacht. Das findet Nicki immer mega-interessant. Am liebsten würde sie immer genau das Wäschstück begutachten, das ich gerade zusammenlegen will. Auch in der Qualitätskontrolle der gerade frisch zusammenglegten Stücke sieht sie ihre Aufgabe. So kann es schon vorkommen, dass man das eine oder andere Paar Socken mehrmals zusammelegen muss. Grundsätzlich sollte man bei solchen Tätigkeiten den Vogel immer gut im Auge behalten, da sonst auch mal getestet wird, wie gut der Stoff einem Papageienschnabel widerstehen kann. Allerdings muss auch der Vogel achtsam sein. Es kann schon mal passieren, dass sich die Wäsche wehrt, wenn sie zu intensiv bearbeitet wird. Dann kann so eine Tennissocke schon mal zurückhauen. Natürlich schlage ich meine Vögel nicht mit Kleidungsstücken. Aber so ein leichter Schlenker vor den Schnabel ist schonmal drin und hat auch noch nicht zu bleibenden Schäden geführt (weder bei Socke noch bei der empfindamen Vogelseele).

Fazit des ganzen: Irgendwann war der ganze Stapel Wäsche fertig. Nicki war sehr zufrieden mit ihrem Werk. Eddie hatte auch seinen Spaß, denn der hat das ganze vom Ventialtor aus beobachtet und kommentiert. Ich habe zwar etwas länger gebraucht, dafür aber gleichzeitig die Vögel gut unterhalten.

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