Papageienblog

Praxiserprobte Tipps und Erfahrungen für Papageienhalter und solche die es werden wollen

Neues aus der Flugpension Opelblick

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Wie schon beschrieben sind wir nach der technischen Umstellung des Papageienblogs fleißig am nacheditieren der alten Blogposts. Dabei bin ich wieder auf den Bericht zur „Flugpension Opelblick“ gestoßen. Unsere Wohnung – mit direktem Blick auf das Opelstammwerk – ist ja auch bei allen möglichen frei lebenden Vöglen sehr beliebt. Also gibt es hier den aktuellen Stand:

„Unser“ Rotschwänzchen kommt immer noch. Ich habe ernsthafte Zweifel, dass das immer noch der Vogel aus dem Jahr 2006 ist, aber jedes Jahr im Frühjahr und Frühsommer schaut regelmäßig ein einzelnes Rotschwänzchen bei uns vorbei. Vielleicht wird ja dieser Lieblingsplatz vom Vater auf den Sohn weitervererbt oder so. Ich weiß es nicht. Für uns ist das jedenfalls „unser“ Rotschwänzchen und da der Vogel fast immer allein auftaucht, reißen wir schon unsere Witze, dass der Junggeselle lieber bei uns auf der Terasse herumsitzt, als eine Familie zu gründen. Na ja, vermutlich hat er schon irgendwo eine Familie.

Auch bei Brieftauben sind wir weiterhin beliebt. Unsere Bereitschaft, diese temporären Pensionsgäste freundlich bei uns aufzunehmen, ist allerdings in diesem Sommer stark abgekühlt. Da hat sich ein Besucher nicht gut benommen. Während wir fast drei Wochen lang im Urlaub waren, hat sich eine Brieftaube unsere Terasse als nächtlichen Schlafplatz auserkoren. Es gibt ja auch genug Möglichkeiten, wo Taube sicher und bequem sitzen kann. Und sie hat jeden Platz ausprobiert! Wir hatten mehrere Stellen mit riesigen Haufen Taubenkot. Das ging uns nun doch zu weit. Sowas möchte ich nicht auf meiner Terasse haben, und schon gar nicht, wenn man ein Krabbelkind hat, das sich von jedem Dreckhaufen magisch angezogen fühlt. Also haben wir ein paar Abende lang die Taube verjagt, wenn sie wieder angeflogen kam. Sie hat mir zwar leid getan, aber der Dreck war eindeutig zu viel.

Auch andere Pensionsgäste werden nicht mehr kommen. Direkt neben dem Dachfenster unsere Küche befand sich die Fernsehantenne für das ganze Haus. Die war immer ein beliebter Treffpunkt für Tauben, Elstern, Krähen und ganze Vogelschwärme aus der Umgebung. Klar, das ist hier der höchste Platz in einigem Umkreis. Einerseits fand ich das ja sehr schön. Ich habe gern von unten durch das Fenster zu den Vögeln heraufgesehen. Der Nachteil war aber auch hier der Kot. Der fiel nähmlich direkt auf das Fenster. Ich war die ganze Zeit über dankbar für jeden Starkregen, der mal wieder größere Teile der angetrockneten Flecken abgewaschen hat.
Im Frühjahr wurde ja nun bekanntlich der analoge Fernsehempfang abgeschaltet und die Antenne wurde nutzlos. Unsere Hausverwaltung hat die Antenne entfernen lassen und ich war nicht böse darum. Allerdings, ein wenig fehlen mir unsere gefiederten Gäste schon.

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