Papageienblog

Praxiserprobte Tipps und Erfahrungen für Papageienhalter und solche die es werden wollen

Nicki auf Heimaturlaub

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Nicki ist nun schon seit Dienstag Abend bei uns. Sie nimmt aktiv und mit Interesse an unserem Leben teil. je näher je besser. Bei den Mahlzeiten sitzt sie immer auf der Stuhllehne mit am Tisch, gern auch mal direkt auf dem Tisch. Sie freut sich sehr, wenn sie dabei etwas Geeignetes zu knabbern angeboten bekommt oder aus einem Glas mit trinken darf. Zugegeben, mit zwei Papageien und zwei kleinen Kindern ist eine Mahlzeit alles andere als erholsam. Irgendwer will immer was und irgendwo gibt es immer etwas aufzuwischen. Spaß macht es trotzdem.

An einem Abend hatte ich auch die Gelegenheit, mit zwei Kindern und zwei Papageien das Abendessen vorzubereitenDen Kleine habe ich dabei meist im Sling (eine Art Tragetuch; er kann dabei auf meiner Hüfte sitzen und ich habe die Hände frei – ist hier beschrieben). Die Große tummelt sich auch in der Küche. Dann kam Nicki hereingewatschelt. Ich nahm sie hoch, überlegt kurz, und setzte sie auf den Küchentisch, wo ich gerade das Essen vorbereitete. Wenig Später kam Eddie in die Küche gedüst. Der beobachtete vom Schrank aus eine Weile Nicki und kam dann auch noch herunter auf die Arbeitsplatte. Nun hatte ich zwei zufriedene Vögel, zwei hochinteressierte Kinder und keinen Platz mehr zum arbeiten.

Den Tag im Papageienzimmer verbringt Nicki am liebsten auf dem Boden unter dem Bauer. Wenn dort eine der Zeitungen etwas hoch steht, krabbelt sie sogar unter die Zeitung. Ich denke nicht, dass das immer durch einen Absturz kommt. Im Wohnzimmer stürzt sie ja auch stundenlang nicht vom Stuhl oder Tisch. Es scheint ihr eher da unten zu gefallen. Sie kommt jedenfalls nicht sofort an zum gerettet zu weden, wenn wir in das Zimmer kommen. Ich hoffe sehr, dass da nicht momentan noch ein Bruttrieb mitspielt. Das würde das aufsuchen von höhlenartigen Orten erklären.

Auf diese Weise kann sie immerhin selbst entscheiden, ob und wann sie das Papageienzimmer verläßt. Wir machen die Tür auf und irgendwann kommt einer angeflogen und einer angelaufen. Nicki legt dabei beachtliche Strecken quer durch die ganze Wohnung zurück. Sie kommt direkt dahin wo wir sind. Der Nachteil ist allerdings, dass wir so zeitweise zwei Bodenbewohner haben. Unser Sohn ist ja auch noch im Krabbelalter. Der findet Nicki und auch das Papageienzimmer sehr interessant und krabbelt natürlich zielstrebig dorthin. Das ist mir dann für beide Beteiligten zu gefährlich. Entweder ich bleibe dabei um sofort eingreifen zu können oder einer von beiden wird an einen höheren Platz umquartiert.

Ach ja, die Nächte verbringt Nicki dagegen nicht auf dem Fußboden. Für die Nacht klettert sie vom Bauerdach auf den quer darüber hängenden Sitzast und setzt sich darauf ca. 1 m vom Bauer entfernt hin.

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