Papageienblog

Praxiserprobte Tipps und Erfahrungen für Papageienhalter und solche die es werden wollen

Nickis Behandlung

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Nachdem wir von unserer Tierarztpraxis das Milbenmittel für Nicki per Post erhalten hatten, haben wir sie am Sonntag behandelt. Dazu musste Nicki genau einen Tropfen auf die nackte Haut im Nacken bekommen. Als Nicki vor zwei Jahren schon einmal Milben hatte, ging das völlig problemlos. Mit der linken Hand habe ich sie am Kopf gekrault, in der rechten hatte ich die Pipette – sie hat kaum etwas mitbekommen. So erfolgreich war ich diesmal nicht. Nicki hat mir sofort angemerkt, dass ich etwas vorhatte. Dann hat sie auch noch die Pipette entdeckt und hat sofort eine besondere Leckerei vermutet. Hätte sie das Zeug einnehmen müssen, wäre es also einfacher geworden. So haben wir sie dann zu zweit kurz und schmerzlos mit einem Handtuch gegriffen und alles war erledigt.

Nun müssen wir drei Wochen lang abwarten ob sie eine Besserung einstellt. Gestern und heute sah es leider erstmal nach dem Gegenteil aus. Zum ersten Mal seit einiger Zeit finde ich auch wieder etliche Deckfedern und auch mehr Flusen. Die neuen Hülsen scheinen dafür etwas weniger entfernt zu werden. Vielleicht sind aber auch einfach keine zum rausreißen mehr da.

Wir habe uns übrigens entschieden, dass wir die nächste Inhalationskur, die eigentlich am letzten Wochenende hätte beginnen müssen, um eine Woche verschieben:

  1. könnten wir sonst überhaupt nicht feststellen, ob irgendwelche Veränderungen nun durch das Milbenmittel oder das Pilzmittel verursacht wurden und
  2. belastet das Milbenmittel die Leber. Da müssen wir nicht ohne Not zeitgleich noch ein Medikament dazugeben, was auch auf die Leber geht.

 

Um die Leber zu unterstützen gebe ich recht erfolgreich die Hepeel-Tabletten. Die werden im Trinkwasser aufgelöst. Ich kann nicht nachprüfen, wieviel Nicki tagsüber trinkt. Außerdem hat es sich einer der Geier zum Hobby gemacht, den Wassernapf auszuhängen und möglichst weit durchs Papageienzimmer zu werfen. Auf dem Fußboden kann die Medizin aber nicht wirken. Dafür mache ich mir zu Nutze, dass Nicki abends regelmäßig Durst hat und dass sie ziemlich kuriose Trinkgewohnheiten hat. Folglich verhindere ich zur Zeit, dass Nicki aus ihrem geliebten Wasserstrahl im Spülbecken trinkt. Dafür gebe ich ihr das aufgelöste Mittel mit dem Teelöffel. Unser kleiner Löffelfetischist ist davon ganz begeistert, wenn auch etwas erstaunt. Auf diese Art habe ich heute immerhin fünf große Schlucke in sie hineinbekommen.

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