Papageienblog

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Nickis weitere Entwicklung

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So, hier die Zustandsmeldungen von Nicki aus der letzten Woche. Sonst bekomme ich allmählich nicht mehr alles zusammen.

Wie schon geschrieben schien die Behandlung bei Nicki anzuschlagen; wir fanden deutlich weniger herausgerissene Federn. Das ging gut bis etwa Mitte letzter Woche. So am Mittwoch und Donnerstang wurde dann kräftig nachgeholt und es gab reichlich Deck- und Flaumfedern sowie neue Hülsen auf dem Fußboden. Dummerweise lag das Timing nun so, dass gleich mehrere Ursachen in Frage kommen:

  • Die nächste Generation Milben ist nachgewachsen. Das ist m.E. auch gleich die unwahrscheinlichste Variante, da die Behandlung erst 1 1/2 Wochen zurücklag und das wäre doch etwas schnell. Als Nicki vor zwei Jahren schonmal Probleme mit Milben hatte, gab es nach dieser Zeit noch keinerlei Probleme.
  • Es liegt doch an der Aspergillose. Die Ärztin hatte ja gesagt, dass in diesem Fall so ca. eine Woche nach beginn des Inhalierens das Rupfen schlimmer werden würde. Nun ja, wir hatten erst vor gut einer halben Woche mit inhalieren angefangen.
  • Ich hatte irgendwann am Montag oder Dienstag die Hepeel-Tabletten für die Leber abgesetzt. Grund war, dass ich nicht mehr viele hatte und die restlichen wollte ich lieber geben, wenn Nicki das zweite Mal das Milbenmittel bekommen würde.

 

Die Hepeel-Tabletten waren denn auch das einzige was ich recht schnell wieder ändern konnte. Ab Donnerstag oder Freitag fing ich wieder damit an und siehe da, es wurde wieder etwas besser. Also haben die Tabletten schonmal einen Einfluss, wenn wir auch nicht wissen ob das der einzige Einfluss ist. Daraufhin habe ich erstmal recherchiert und festgestellt, dass Hepeel N ein homöopathisches Mittel ist, das u.a. Mariendistel enthält und praktischerweise in Apotheken frei verkäuflich ist. Zur Sicherheit habe ich heute noch mit der Tierärztin telefoniert, ob ich das Hepeel bedenkenlos länger geben kann. Sie meinte dass das grundsätzlich in Ordnung ist, allerdings sollte ich die Dosis langsam herunterfahren und dabei beobachten ob das funktioniert. Also zwei Wochen lang täglich geben, dann zwei Wochen lang jeden zweiten Tag, zwei Wochen lang nur zweimal die Woche und dann nur noch einmal die Woche. So allmählich benötigt Nicki wohl ihren eigenen Kalender. Morgen wird also Nachschub besorgt.

Nun bleibt nur noch das Thema sicherzustellen, dass Nicki das Medikament auch wirklich aufnimmt. Eine Zeit lang ging das ja ganz gut mit einem Teelöffel. Allerdings scheint die Lösung nicht wirklich toll zu schmecken, jedenfalls wurde zunehmend beleidigt der Kopf weggedreht. Heute habe ich mir nun zu Nutze gemacht dass Nicki eine Handaufzucht ist. Zu irgendwas muss das ja gut sein. Ich habe etwas von der Lösung in so eine kleine Einwegspritze (natürlich ohne Nadel vorne dran) aufgezogen und Nicki war sofort hell begeistert. Sie hat gar nicht genug bekommen können von dem Zeug aus der Spritze. Da war der Geschmack dann wohl nicht mehr so wichtig. Netter Nebeneffekt war, dass ich auf diese Art die Menge ganz gut kontrollieren konnte. Unter kleiner Gierschlund hat doch tatsächlich fast 1 ml verdrückt.

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