Papageienblog

Praxiserprobte Tipps und Erfahrungen für Papageienhalter und solche die es werden wollen

Reparaturarbeiten

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Gestern war es mal wieder Zeit für einige Ausbesserungsarbeiten im Papageienzimmer. Die Vögel durften sich so lange im Wohnzimmer tummeln, um unnötigen Streß bei unseren Räumarbeiten zu vermeiden.

Zunächst musste der bereits geflickte Sitzast neu “gerichtet” werden. Unsere Nagetiere hatten immerhin eine fast armdicke und wunderbar gedreht Liane komplett durchgenagt. Die wichtigere Aufgabe war, dass wir den Holzbalken in der Wand hinter dem Bauer vor den Schnäbeln schützen mussten. Irgendwie hatten es die beiden geschafft, den Balken zu erreichen und anzunagen, obwohl das Bauer vorsichtshalber schon 30 cm von der Wand entfernt steht. Dazu mussten sie vorher noch die durchsichtige Folie, welche wir zum Schutz der Tapete vor umherfliegenden Obstresten an der Wand gespannt haben, durchnagen. Fürs Erste habe ich einfach ein großes Stück Pappe unter der angenagten Folie mit Reißzwecken an der Wand befestigt.Die Reaktion der Bewohner nach Rückkehr in ihr Zimmer war exakt wie erwartet: Die Liane hatte sich kaum verändert und wurde akzeptiert. Aber dieses gefährliche Ding hinter unserem Bauer! Sie verkrümelten sich erstmal entsetzt in die andere Ecke des Zimmers. Abends hat sie der Hunger dann doch in ihr Bauer getrieben, aber sie saßen vorsichtshalber immer schön auf dern hinteren Stange, möglichst weit weg von dem Fremdkörper. Nachdem wir das Licht ausmachten, konnten sie das fremde Ding nicht mehr sehen und kletterten nach vorn auf ihre Schlafstange, wo sie problemlos übernachteten.

Als ich heute von der Arbeit nach Hause kam, saßen beide wieder auf der hintersten Bauerecke (immerhin – auf dem Bauer). Nicki kam zwar nach vorn um mich zu begrüßen, behielt dabei aber immer die Pappe im Blick. Das wird jetzt noch ein paar Tage so gehen und irgendwann kann ich die Pappe in Krümeln zusammenfegen. Insgesamt war die Reaktion auf die Veränderung eher moderat – habe ich schon schlimmer erlebt

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