Papageienblog

Praxiserprobte Tipps und Erfahrungen für Papageienhalter und solche die es werden wollen

Verspäteter Abendausflug

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eute waren wir nicht so erfolgreich damit, den geflügelten Schwarm abends in sein Bauer zu verfrachten. Es half alles nichts, die beiden blieben einfach draußen. Wie üblich habe ich alle paar Minuten nachgesehen, ob nicht doch jemand ins Bauer gegangen ist – Fehlanzeigen.

Während wir noch beim Abendessen saßen hörten wir schon an dem fröhlichen Pfeifen aus Richtung Papageienzimmer, dass beide noch draußen waren. Im Gegensatz zu sonst um diese Zeit waren sie auch noch putzmunter. Während wir unseren Abendbrotstisch abgeräumt haben, habe ich nochmal zu den beiden ins Zimmer gesehen. So schnell konnte ich gar nicht reagieren, da war Eddie schon an mir vorbeigesaust und landete laut pfeifend auf seinem geliebten Ventilator! Was solls, jetzt war ohnehin alles zu spät. Ich habe mir also Nicki auf die Schulter gesetzt und mit ihr gemeinsam das restliche Geschirr rausgetragen. Danach war Eddie kaum zu bewegen, wieder in sein Zimmer zu fliegen. Immerhin, als wir sie dann endlich beide wieder in ihrem Zimmer hatten war dann auch Ruhe. Nun waren sie wohl doch zufrieden für den Tag.

Ach ja, Eddie hatte heute auch schon seine enormen Flugkünste zum besten gegeben. Er fliegt ja immer sehr gern aus lauter Spaß messerscharf an uns Menschen vorbei. Es ist schon öfters vorgekommen, dass ich beinahe ein paar Flügelspitzen um die Ohren bekommen habe. Heute hat er sich aber selbst übertroffen. Ich war gerade mit Nicki auf der Schulter auf dem Weg in Richtung Wohnzimmer, da startete hinter uns Eddie – und ich habe doch tatsächlich ein paar Papageienfüße gegen den Kopf geknallt bekommen. Ich bekam einen richtigen Scheck; Eddie hingegen flog völlig unbeeindruckt weiter. Das muss Absicht gewesen sein. Wahrscheinlich kommt er sich richtig heldenhaft vor. Für mich war das mal wieder ein eindrucksvoller Beweis, dass auch ein Papagei, der nicht auf der Schulter oder der Hand sitzen will, trotzdem zahm sein kann und keinesfalls Angst vor dem Menschen haben muss.

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