Papageienblog

Praxiserprobte Tipps und Erfahrungen für Papageienhalter und solche die es werden wollen

Weiterhin alles im grünen Bereich

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Wir sind weiterhin sehr zufrieden mit unseren Vögeln – und diese offensichtlich auch mit uns. Beide Papageien machen weiterhin einen fröhlichen und ausgeglichenen Eindruck. Besonders bei Nicki fällt der Unterschied auf. Offensichtlich ist die Balzzeit nun vorbei. Am vergangenen Wochenede hatten wir Besuch von meiner Mutti. Nach anfänglicher Skepsis (Vorsicht ist die Mutter eines langen Papageinlebens) gingen die beiden recht schnell zu „business as usual“ über. Unser Besuch wurde weitestgehend ignoriert und Nicki lief auch völlig unbekümmert über den Wohnzimmertisch, obwohl ein fremder Mensch mit am Tisch saß. Direkter Kontakt zu unserem Gast wurde allerdings nicht gesucht. Auch all zu große Nähe wurde vermieden. Wir waren damit trotzdem zufrieden. Die Vögel müssen nicht gleich mit jedem Menschen Freundschaft schließen. Es reicht uns völlig, wenn sie andere Menschen in unserer Wohnung (=in ihrem Revier) dulden und es weder zu panischen Angtzuständen noch zu wilden Attacken auf den Eindringling kommt.

Was uns weiterhin auffällt – Nicki hält sich öfter in Eddies unmittelbarer Nähe auf. Sie sitzen jetzt sehr oft mit minimalem Abstand beieinander und schlafen weiterhin auch eng nebeneinander. Eddie findet das natürlich toll. Ein weiteres auffälliges Verhalten ist wohl hauptsächlich der Jahreszeit geschuldet: sie sind momentan abends sehr schwer in ihr Bauer zu bringen. Gut, durch unseren Urlaub war das Abendritual ja etwas aufgeweicht und Besuch ist auch immer eine Abweichung von den normalen Abläufen. Das spielt ganz sicher auch eine Rolle. Ich denke aber auch, dass es ihnen abends um 20:00 Uhr jetzt einfach noch zu hell ist. Die beiden sind um diese Zeit momentan oft noch putzmunter und sehen mich regelrecht verständnislos an, wieso sie jetzt schon ins Bauer sollen. So richtig begeistert bin ich davon nicht. Erstmal habe ich es nicht gern, wenn wir von guten Angewohnheiten zu oft abweichen. Wie soll der Vogel denn kapieren, warum er eigentlich ins Bauer soll, es aber auch nichts ausmacht, wenn er nicht reingeht. Bei Papageien ist schließlich Konsequnez eine der wichtigsten Verhaltensregeln. Zweiter Nebeneffekt ist auch, dass wir momentan nicht zum inhalieren kommen. Eine Inhalationskur soll ja immer zwei Wochen am Stück stattfinden. Wenn die Herrschaften von 14 Tagen nur knapp die Hälfte ins Bauer geht, kann ich es auch gleich ganz lassen. Es würde sich ohnehin kein ausreichender Wirkstoffspiegel aufbauen. Und genau das tun wir momentan auch. Momentan mache ich mir nicht mal so viel Sorgen um die Aspergillose – die Vögel bekommen zur Zeit viel frische Luft und durch das Regenwetter ist auch die Luftfeuchtigkeit papageiengerecht hoch. Allerdings hatten wir den Eindruck, dass das sehr regelmäßige und häufige Inhalieren auch Eddies Schnabelpilz gut im Griff gehalten hat. Hoffentlich kommt es da nicht zu einem Rückfall.

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