Papageienblog

Praxiserprobte Tipps und Erfahrungen für Papageienhalter und solche die es werden wollen

Wir sind noch da

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Lange war es ruhig auf dem Papageienblog. Aber doch, es gibt uns noch und auch unsere beiden Graupapageien Nicki und Eddie sind noch bei uns. Unsere Familie hat sich in der Zwischenzeit um ein wunderbares kleines Söhnchen vergrößert und wir waren froh, wenn wir die Bedürfnisse von Kindern, Vögeln und uns selbst einigermaßen miteinander vereinbaren konnten. Zum bloggen blieb da weder Zeit noch Muße. Nun will ich es noch einmal versuchen und hoffe, dass ich dieses Blog wieder beleben kann.

Also was ist in der Zwischenzeit passiert. Auf Nickis Gesundheit gehe ich noch separat ein. Sonst eigentlich nicht so viel. Die beiden Papageien leben weiterhin in ihrem eigenen Zimmer, in dem sie sich jederzeit frei bewegen und umherfliegen können. Ihre Einbindung in den menschlichen Schwarm hat sich seit die Kinder da sind etwas reduziert. Das liegt einfach an Zeitmangel, aber auch daran dass wir glauben dass Papageien und kleine Kinder nur bedingt zusammenpassen. Lebhafte Kleinkinder können Papageien ziemlich erschrecken und ein Papageienschnabel kann für Kinder ganz schön gefährlich werden. Außerdem finden wir es sehr schwierig zwei Kinder und zwei Papapgeien auf Freiflug gleichzeitig zu beaufsichtigen und vom Blödsinn machen abzuhalten. Es gibt da so ein paar Stellen, an denen uns jetzt trotz Reparaturarbeiten die Tapete fehlt.

Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Entwicklung für unsere gefiederten Familienmitglieder nicht so toll ist. Aber dafür haben wir eigentlich von Anfang an darauf geachtet, dass die Vögel nicht zu sehr auf menschliche Gesellschaft angewiesen sind: sie sind zu zweit, haben also artgerechte Gesellschaft, und haben ausreichend Bewegungsmöglichkeiten. So hoffen wir, dass die Situation auch für die Vögel noch einigermaßen in Ordnung war. Ich gebe zu dass ich mich zwischendurch immer mal gefragt habe, ob es nicht für alle Beteiligten besser wäre, wenn wir den Papageien ein neues zu Hause suchen, wo man mehr Zeit für sie hat. Aber die Kinder werden größer und dann sollte sich doch alles normalisieren. Außerdem merken wir, dass auch die Kinder sehr an den Vögeln hängen und es ist ja auch nicht schlecht, wenn die Kinder mit Haustieren aufwachsen. Jetzt wo sich mit den Kindern alles gut eingespielt hat und zumindest unsere Tochter mit ihren vier Jahren schon recht verständig ist, versuchen wir ganz bewußt, die Vögel wieder mehr in unseren Alltag einzubeziehen.

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